Wie unprofessionell!

(Oder wie mein Held Pumuckl sagen würde: Wie unperfressional!)

Ach herrje. Ich betreibe diesen Blog ja extremst unprofessionell! Tage-, ja wochenlang schreibe ich nichts, um Euch dann an meinen deprimierten Frustgedanken teilhaben zu lassen. Aber rückgeblickt hab ich schon ewig nicht mehr. Ich hatte mir das mal als regelmäßige Rubrik hier vorgenommen (immer dienstags… oder so…). Ach, mach doch der Hund drauf, was er will, heute ist Montag, ich hab grad Zeit (haha) und vor allem JETZT Lust, Euch ein wenig von meinen vergangenen Wochen zu erzählen.

Geradelt: Das Highlight der vergangenen Woche zuerst: Gestern haben der Bub und ich uns bei schönstem Sonntagswetter auf die Böcke geschwungen und haben das südliche Ruhrgebiet erradelt. Bis Mühlheim, ab da mitm Zug. Ach nee komm, das fahren wir jetzt auch noch bis Duisburg, ab da dann mit dem Zug. Och, eigentlich hätte ich noch Bock weiterzufahren. Lass uns an den Rhein fahren, da können wir jederzeit in die Bahn nach Düsseldorf steigen. Ach komm, bis Kaiserswerth schaffen wirs jetzt auch noch. Oh, jetzt ist der Ehrgeiz geweckt, jetzt müssen wir die Radrunde aber auch noch voll machen!
Tja. Am Ende zeigte der Smartrunner stolze 88,9 Kilometer an. FAST 90!!! Ürre.

Düsseldorf - Kettwig - Mühlheim - Duisburg - Kaiserswerth - Düsseldorf

Düsseldorf – Kettwig – Mühlheim – Duisburg – Kaiserswerth – Düsseldorf

Gebucht: Eine Fahrt mit dem Fernbus. Ca. 30 Euro billiger als die gleiche Strecke mit der Bahn (plus Bahncard), aber auch zwei Stunden länger.

Geschaut: James Bond – Casino Royale und Ein Quantum Trost. Mmmmh. Ich würd sagen: Skyfall rettet Daniel Craigs Ehre…

Geärgert: Habe ich mich gestern Abend über ProSieben. In Kanada ist gerade ein Tankzug unkontrolliert in eine Kleinstadt gerast, fünf Tote, zahlreiche (Schwer-)Verletzte. Und worum ging es in dem Actionhollywoodscheissstreifen „Unstoppable„, der gestern Abend um 20.15 Uhr auf Prosieben lief? Genau. Ein bißchen programmtechnische Flexibilität wäre hier angebracht gewesen.

Gecoacht: Wurde ich in den letzten Wochen, sponsored by Jobcenter – was ich wirklich positiv bemerkenswert finde. Meinem letzten Post habt Ihr vielleicht entnommen, dass ich seit Ende meines Studiums „leichte“ Probleme dabei habe, eine (sinnvolle, angemessene, passende) Beschäftigung zu finden. Nun habe ich ein Einzelcoaching erhalten, das mir jetzt zwar auch nicht DAS Patentrezept zur Stellenfindung eröffnet hat, aber ich habe doch einige Ansatzpunkte, die ich in nächster Zeit verfolgen werde – kurzfristige und langfristige. Ein Ergebnis dieses Coachings werdet Ihr bald hier kennen lernen. Hoffe ich…

Gepowert: Habe ich in den vergangenen Wochen mehrfach im Fitnessstudio meines Vertrauens. Ich weiß nicht, ob ich darüber schonmal was geschrieben habe… Ich war ja lange Zeit vehementer Gegner von Fitnessstudiios. Die hatten meines Erachtens sowas prolliges, unsympathisches. Seit Herbst bin ich selbst in einem „Club“ und seit kurzem genieße ich die dortigen Fitness-/Sportkurse. Es macht tatsächlich Spaß und ich kann mich da ganz ordentlich auspowern, z.B. beim Bodyvive (welches ich aber etwas albern finde, weil die Fitnesstrainer, die vorne vormachen, bei diesem Programm anscheinend immer rumsülzen und mitsingen müssen…) oder beim Bodyworkout. Letzteres habe ich am Samstag zum ersten Mal besucht und – heidewitzka hatte ich am nächsten Tag Muskelkater! Trotzdem bin ich natürlich heldenhaft die 88,9 km mit dem Rad gefahren 😉

Gelesen: Mh, mein Bücherstapel wächst und wächst, aber irgendwie hab ich zur Zeit nicht so viel Lust zum Lesen. Als Roman verschlinge ich gerade „Das Knochenhaus“ von, äääh, keine Ahnung. Ist jetzt nicht so das Brüllerbuch, aber nette Krimiliteratur.

Gegrillt: Die Grillsaison ist eröffnet! Es gab glückliches Schwein aus regionaler Aufzucht (ja, das Schwein hatte einen Namen) und leckeres Gemüse. Zum Nachtisch: Grillbanane. Pappsatt, aber glücklich.

Der Sommer ist da!

Der Sommer ist ja jetzt dann auch endlich mal da.

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