Wenn man sich auf Montag freut

Genau ein Jahr. 365 Tage. So lange war ich nach dem Studienende auf Jobsuche. Heute vor einem Jahr wurde ich offiziell als „arbeitssuchend“ gemeldet und durfte Bekanntschaft mit den Mühlen deutscher Jobcenter machen. Ich habe insgesamt über 60 Bewerbungen geschrieben, hatte ca. 8 Vorstellungsgespräche in ganz Deutschland und habe ungefähr genau so viele Absagen bekommen. Doch ab heute, genau ein Jahr nach Beginn meiner Arbeitslosigkeit, bin ich Arbeitnehmerin. Ganz offiziell, ohne Einschränkunegn. Keine Honorartätigkeit, keine Selbstständigkeit, sondern eine Festanstellung. 30 Stunden die Woche, vernünftiges Gehalt, befristet auf zwei Jahre.

Das ist für mich eine völlig neue Situation. Ich hatte in meinem Leben schon einige Nebenjobs und Honorarstellen, habe Brötchen verkauft, Supermarktregale eingeräumt und Bücher sortiert, aber das hier ist mein erster richtiger doller fester offizieller Job. Ich kann mein Glück noch nicht ganz fassen, das kommt vielleicht in den nächsten Tagen, wenn es dann „richtig losgeht“. Die Warterei und Schinderei (denn genau DAS ist Arbeitssuche!!) hat sich gelohnt. Ich bin hochmotiviert und freue mich auf morgen, wenn ich dann auch ganz offiziell organisatorische Geschäftsführerin bei der Grünen Jugend NRW bin! Schabbadabbaduuuu!

Joah. Und sonst?

Gesungen: Dieses Wochenende wieder ganz viel. Probenwochenende mit meiner Kantorei Oberkassel, König David von Arthur Honnegger. Schräg, spannend, abgefahren, irre, gänsehautmachend, erschöpfend, großartig.

DIE Liebeserklärung schlechthin.

DIE Liebeserklärung schlechthin.

Gegessen: Im neu eröffneten Fuchsjagd in Gerresheim. Mehr dazu kann man hier nachlesen. Aber nicht erschrecken. Ja, wir sind irre.

Gekauft: Eine Winterjacke. Ich wurde von der Verkäuferin (!) darauf hingewiesen, dass ich ja ganz schön früh dran sei. Ja und warum verkauft Ihr’s dann schon, hä??

Gebastelt: Patenkind und Neffe wird eingeschult. Mein kleiner Ronaldo 🙂

Die Tante hat fleißig gebastelt.

Die Tante hat fleißig gebastelt.

Gewundert: Plötzlich lief da ein Clown in voller Montur und mit ner Kiste KöPi durch die Düsseldorfer Fußgängerzone, stellte sich an den Außentisch einer Pizzeria, wurde nicht bedient und ging wieder.

Da war er plötzlich.

Da war er plötzlich.

Gelesen: „Tiere“ von Simon Beckett. Mh. Naja. Spektakulär unspektakulär.

Gemeckert: Ich hab mich mal wieder beschwert. Diesmal bei Rewe über faule, vertrocknete Sauerkirschen ausm Glas. Was kam bei raus? Ein Fünfeurogutschein. Supi!

Gelangweilt: Euch. Jetzt gerade. Mir fällt nämlich keine weitere Kategorie ein. Diese Sache mit dem Job war doch wochenfüllend, vor allem das Gefreue darüber!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s