Wenn man das Backverbot aufhebt…

… kommt sowas bei raus:

Einmal geblinzelt und *plöpp* stand der Tisch voll

Es gab den obligatorischen Hefezopf, außerdem ungefähr gefühlt eine milliondreihundertölfundzirgzig Kekse („American Cookies“) sowie ein großes Blech „Steyrischen Apfelkuchen“. Die Wurst da vorne in der Mitte besteht aus den Apfelkuchenteig- und -Füllungsresten, die nicht mehr aufs Blech gepasst haben.

Der Gefrierschrank arbeitet auf Hochtouren… 😉 („Wir müssen auch mal was auftauen, nicht immer nur neu backen!“ – mhpf. Wenns nur nicht so Spaß machen würde…)

Dödöööööm, wieder mal ein Küchenschabeneintrag – kam schon länger nicht mehr vor!

Von Slow Food und dem neuseeländischen Lamm

„I can see the contrast every Saturday morning in my home town. On my way to the thriving downtown farmer’s market, I pass lines of cars stacked up at the take-out windows of McDonalds, Taco Bell, and Burger King. While I am buying organic peaches grown less than ten miles from my house and loading up my cooler chest with grass-fed lamb chops from an Amish farmer, others are on the way to the supermarket for grapes grown in Chile and frozen lamb from New Zealand.“

Aus: Wilk, Richard (2006): From Wild Weeds to Artisanal Cheese. In: Wilk, Richard [Hrsg.]Fast Food / Slow Food. The Cultural Economy of the Global Food System. Altamira Press, Lanham et al.

Dieses Thema gehört tatsächlich mit zu meiner Diplomarbeit und ich fand diesen Satz so bezeichnend auch für unsere europäisch-deutsche Einkaufs- und Essmentalität, dass ich ihn einfach verewigen musste. Mehr zu dem Thema – Ihr könnts Euch denken – nach dem 15.6.!

 

Ab auf den Scheiterhaufen!!!

Also ich denk bei Scheiterhaufen an trockenes Brot, und Ihr?

Bei mir ist das ja grundsätzlich so, dass bei mir das letzte Stückchen Brot hart wird. Immer! Ich kann machen, was ich will, so viel oder wenig Brot kaufen, wie ich will, immer bleibt ein mickriger harter Rest. Bisher hab ich das immer mit einem Grummeln in Bauch, Gewissen und Geldbeutel weggeschmissen, weil, was will ich schon anfangen mit altem Brot. Bis mir einfiel, dass es da ja leckere Rezepte aus der Röhre gibt – Scheiterhaufen aka Ofenschlupfer zum Beispiel! Scheitert (haha, scheitert!) bei mir nur am Backofen. Aber, tadaaaaa, ich Held bin ja im stolzen Besitz einer Mikrowelle, welche ich bisher nie zum Backen, nur zum Aufwärmen und Auftauen verwendet habe.

Also, Rezepte rausgesucht, Auflaufschüssel rausgekramt, Eier und Milch aufgeschlagen, hartes Brot darin eingeweicht, ein paar Rosinen dazu gehauen und Äpfel klein geschnitten. Dann alles zusammen in die Schüssel geschichtet (wobei die Menge nicht schichtens-wert war) und in die Mikrowelle gestellt. Einen kurzen Schreckmoment gab es, als ich merkte, dass die Schüssel zu groß und zu eckig für meine kleine runde Mikrowelle ist, aber auch das war nicht weiter wild (habe nach der Hälfte der Zeit die Schüssel einmal um 180 Grad gedreht). So ist mir heute eine super leckere, süße Resteverwertung gelungen und das gesunde Vollkornbrot landet in meinem Bauch anstatt im Mülleimer. Dazu ein Klecks Apfelmangomus – perfekt.

Mmmmmmmh!

Gnocchi mit Tomatensoße. Bis auf die Gnocchi alles selbst gemacht. Also die Soße halt. LECKER! Und Zeitaufwand: keine zehn Minuten. Da frag ich mich, warum man viel Geld für ein Fertigessen ausgeben soll, was genau so lange dauert und bei dem man nicht weiß, was für lustige Sachen noch drin sind.

Allerdings sind Fertiggerichte, und vor allem so Dinger wie die Knorr-Fixe, eine tolle Inspirationsquelle. Lustig finde ich, wenn man z.B. beim Fix-Gericht „Schinkennudeln“ einfach nur noch Nudeln, Schinken und Sahne hinzufügen muss. Äääääh, aus was bestehen Schinkennudeln denn bitte sonst? Und auf die künstliche Würzmischung aus der Tüte kann ich gern verzichten. Aber danke für den Tipp.

Bon Appetit, wohl bekomms, nen guten!

(Das obendrauf ist übrigens Käse. Kein Schimmel.)

(Ich weiß, das ist ein relativ sinnfreier Eintrag. Aber ich wollte unbedingt mal wieder die Küchenschabenkategorie nutzen! 🙂 )

Einmal um die ganze Welt!

Ich verspreche Euch hiermit feierlich: Ich reise einmal um die ganze Welt!

Okayokay, nur kulinarisch. Aber ich werde, sofern ich zu meinem nicht mehr allzu weit entfernten Geburtstag (der 28.! Dödöööööööm!) dieses Buch bekomme, versuchen, innerhalb des kommenden Jahres aus jedem Land mind. EIN Rezept nachzukochen. Da ich das ja dummerweise alles nicht alleine essen kann, wird der ein oder andere von Euch in den Genuss meiner Kochausprobierkünste kommen 🙂 Freiwillige vor!!

Selbstverfreilich halte ich Euch hier auf dem Laufenden. Da ich ja eigentlich auch gerade auf der Suche nach einer kleinen, aber feinen Digitalkamera bin, kann ich evtl. auch ein paar Koch-Bilder dazu einstellen. Aber vermutlich gefriert eher der Neckar zu, als dass ich eine Digitalkamera in den nächsten Monaten mein Eigen nenne. Von dem her werdet Ihr wahrscheinlich doch fotolos auskommen müssen…