Hunderttausend und wir…!

Vor vier Jahren, im Mai 2009, schallte dieses Lied – „Hunderttausend und wir“ – durch Südwestdeutschland. Es war das Aktionslied der „72 Stunden-Aktion“, welche damals bereits zum dritten Mal stattfand. Auch in diesem Jahr, von 13. bis 16. Juni, fand die 72 Stunden-Aktion statt. Diesmal unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ (was auch schonmal eine Art Teilmotto war), was ich persönlich ja etwas… äääh… naja, nicht so geschickt finde. Allerdings passt es zur Aktion: 72 Stunden lang werkeln, basteln, schuften, denken Jugendliche, Kinder, junge Erwachsene und ältere Erwachsene, um „die Welt ein bißchen besser zu machen“. Sie bekommen am Donnerstag abend um 17.07 Uhr ein Projekt (bzw. haben sich selbst eines ausgesucht) und haben dann 72 Stunden lang Zeit, dieses Projekt zu verwirklichen. Beispiele: Den Garten eines Kindergartens neu herrichten. Ein Spielefest für ein Altersheim veranstalten. Einen Kräutergarten in einem Kinderheim errichten. Ein Übergangsheim renovieren und ein Fest mit den Bewohnern zu gestalten. Und noch viele, viele Projekte mehr. Über 4000 bundesweit, um genau zu sein. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) mobilisierte mit dieser Aktion rund 175.000 Kinder und Jugendliche, die – dieses Jahr zum ersten Mal – bundesweit an der Sozialaktion teilnahmen.

Meine Helden der Woche: Alle, die sich irgendwie an dieser Aktion beteiligt haben.

Für mich persönlich ist die Aktion inzwischen etwas ausgelutscht und sie wird m.E. auch nicht besser. Aber die Teilnehmenden hatten ihren Spaß (größtenteils), haben die Projekte gestemmt (größtenteils) und sind stolz auf sich und ihre Gruppe (alle). Die Wirkung in der Öffentlichkeit ist natürlich unschlagbar. Zahlreiche PolitikerInnen haben Grußworte hinterlassen (u.a. auch Peer Steinbrück, der versucht hat, in seinem Grußwort Wahlwerbung für die SPD zu machen…), Projekte besucht und unterstützt oder sonst irgendwie Kenntnis genommen von der Aktion. Eltern wurden mobilisiert. Unternehmen wurden nach Spenden gefragt. Radiosender und Zeitungen berichteten (mehr oder weniger ausführlich). Etc. Die Aktion wurde durchweg positiv aufgenommen.

Moment. Durchweg? Ach nee, in Odenthal nicht. Aber das könnt Ihr beim BDKJ direkt nachlesen.

Beim letzten Mal hatte ich viel Spaß bei DL on Tour, damals (jaja, daaaamaaals!) war ich noch Diözesanvorsitzende, und „Kevin“, unser Remake vom Blair Witch Project, LEGENDÄR, wurde geboren. Hach, was hatte ich damals für einen Spaß! In diesem Jahr war ich fast die ganze Zeit alleine unterwegs und hab eher „unspektakuläre“ Projekte besucht. Aber 2009 ist auch einfach nicht zu schlagen. Da konnten wir frei raus brüllen: „Hunderttausend und wir!!!“

Das diesjährige Aktionslied war übrigens scheiße.

Uns schickt der Himmel - das Aktionslogo der 72 Stunden-Aktion 2013

Uns schickt der Himmel –
das Aktionslogo der 72 Stunden-Aktion 2013

 

 

Farewellparty

Last night I got a farewell party from my Scouts – it was a really wonderful evening with nice games, some good wine 😉 and a delicious dinner. As present I got a digital camera which I was greatful to get as a gift – so I’ll be able to take some pictures of my life and share them with you now! *yeah*

These are the first ones – those have been the table flowers. I took them home in a „vase“, formerly known as „Rote-Gruetze-Glas“ (a glass with red fruit jelly inside….). I checked out some funny settings – and here they are:

To the moon and back

Die letzte Oktoberwoche habe ich auf einem Pfadfinderkurs, dem sog. „Woodbadgekurs“ (WBK) im schönen Südbrookmerland, ganz oben links, verbracht. Eine Woche lang habe ich mit 13 anderen Pfadfinderinnen und Pfadfindern, die ich übrigens alle vorher nicht kannte, die Projektmethode am eigenen Leib erfahren, also wie kommen wir zu einer gemeinsamen Aktion, wie sammeln wir Ideen, wie entscheiden wir, was wir machen, ohne dass jemand dabei außen vor bleibt. Heraus kam eine sehr coole nächtliche Aktion – ja, Konsensentscheidungen brauchen viel Zeit, die nachher von der Aktions-Zeit abgeht. Aber der lange Konsensfindungsweg war es mir und uns wert: Mit einem lupenreinen Konsens im Gepäck flogen wir auf den Mond (some also call it Norddeich Hundestrand) und setzten dort das DPSG-Banner. Die dort entstandenen Fotos, z.T. mit kleinem Impuls versehen, können von Leiterinnen und Leitern in der DPSG als Impuls genutzt  oder einfach nur an die Wand gehängt werden.

Seht selbst: